Ein Grund zum Feiern: Vier Jahre nach Erscheinen des Albums Midnite Ride I von Brenk Sinatra erschien dieser Tage (VÖ: 6. September 2019) die Fortsetzung des vielgelobten Beat-Producer-Werkes: Midnite Ride II. Die gut besuchte Releaseparty fand im Flex Café statt. Gastgeber waren die Leute von 808Factory & HHV Records. Delay Magazine hat mitgefeiert.

Releaseparty: Midnite Ride II

Wenn das Aushängeschild der österreichischen Hiphop-Producer im Flex Café zu einem Stelldichein einlädt, stehen viele Hiphop-Heads auf der Matte. So geschehen am vergangenen Freitag im Flex Café, wo Brenk Sinatra hinter den Decks Midnite Ride II zum Besten gab. Als erster DJ eröffnete Blechhütte von 808 Factory den Abend mit einem feinen Set. Nach ihm folgte Fid Mella, der das Publikum langsam für den Hauptact eingroovte. Und dann kam er auch schon mit mehreren Gin Bottles unterm Arm auf die Bühne: Brrrenk.

Brenk Sinatra

Feierlaune: Brenk Sinatra (Mitte). Foto: Fero Zboray © 2019

Brenks neueste Scheibe schließt nahtlos an Midnite Ride I an. Der Sound ist wavy und besticht durch viele feine Details wie die handerlesenen Vocal Chops, die mit viel Liebe am richtigen Ort platziert werden. Kenner kennen sich aus: Seine Beats tragen eine unverwechselbare Handschrift. Das Feeling: In einer souligen Hiphop-Klangwolke sich entspannt zurücklehnen mit einem Gin Tonic in der Hand. Vielleicht besser auf dem Rücksitz eines Dodge Charger, wenn die nächtliche City am Fenster vorbeizieht.

Midnite Ride II Releaseparty

Brenk Sinatra hinter den Decks. Foto: Fero Zboray © 2019

Wodka & Gin

Wenn der Techniker das Soundsystem einfach zu leise einstellt, dann kann auch mal Brenk Sinatra ungehalten werden. Völlig zu recht. Hiphop leise hören, zumal es der eigene auf einer Releaseparty ist? No way. Die gewünschte Lautstärke ließ nicht lange auf sich warten. Zur Stärkung gab es dann für die Crowd auch Wodka, der in Stampeln von der Bühne runtergereicht wurde. Schon ging es munter weiter mit diesem stimmungsvollen Nightride.

Ein gelungener Abend

Zur Releaseparty kamen einige bekannte Gesichter wie Jamin oder Phil Fin von Penetrante Sorte. Der Westen Österreichs zeigte überhaupt starke Präsenz an diesem Abend: Am Start waren neben vielen anderen auch die umtriebigen Leute von Duzz Down San. Es dürfte für alle Beteiligten ein gelungener Abend gewesen sein. Der Maestro aus Kaisermühlen durfte sich jedenfalls auf die Schulter klopfen, wenn es nicht schon andere getan hätten.

Weiterführende Links

Brenk Sinatra FB

808Factory FB

HHV Records FB

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