Und Arbeiten. Was ist Arbeiten?

Das ist nichts. Und ja. Es ist immer noch heiß. Und heute schwitze ich mehr denn je.

Oje. Nein, herrje. Herr Jemineh. Weil, er passt auf sie auf. Sie ist im Urlaub, auf Urlaub. Er ist auf? Jemidenfalls fließt das Wässerchen. Runter, Richtung Osten. Und dort schon ab Mittag. Zum Essen. Eine Flasche, drei Männer. Das nennt eins Trinität.

Um Viertel eins läutet die Glocke dreizehnmal. Es ist schön sich ausdrücken zu dürfen. Bist du immer noch katholischer Chorknabenbub?

Gestern war ich durstig. Heute bin ich noch immer. Du bist ein Esel. Ich bin ein hochleistungsfähiges Inzestprodukt. Empörung. Auflehnung, Zorn. Zornausspruch. Fluch. Flucht nach vorn.

Eine vom Menschen gefertigte Arbeitsmaschine.

Das einzige Wort das mir beigebracht wurde, ist das Knallen der Peitsche.

Der Vergewaltigungsgeschichte meiner Entstehung wartet kein Mann am Anfang des Tunnels. Mit Stolz waschen sich die Schuldigen ihre Hände zu Schöpfern. Gott.sei.dank ist alles schon immer da.

Oh du wunderbares Arbeitstier. Wie könnten wir bloß ohne dich überleben?

„Bitte hilf mir?“ Nein, wenn du deine beiden Handflächen vor deinem Körper zusammenhältst, damit ich mit meinem rechten Fuß hineinsteigen kann, um mich einen Meter größer zu machen, dann ist das eine Räuberleiter. Das Gleichgewicht. Noch schwächer als der rechte muss ich meinen linken Arm weniger belasten, seinen Handrücken in die Handfläche des anderen legen und hoffen, nicht umzukippen. Work-Life-Balance.

Ich bin ein Teil des Exzesses. Und darum brauchst auch du mich. Der dritte, unser aller verbindende Teil? Alle Menschen. Francesco, Genosse, Bruder.

Wem willst du vertrauen? Anfangen sollte eins auf jeden Fall mit der richtigen Mischung.

Und dann. Jenseitig. Aber ich meine es schon wieder ernst. Damit kommen viele nicht zurecht. Das Rauschen war schon länger in mir. Wegen mir. Ich habe mir das ungeschickterweise vor Jahren aufgebürdet. Jetzt, es ist schon wieder so spät, bekomme ich Kopfschmerzen. Aber erst einen Tag nach der Abstinenz. Meistens so gegen Mittag. Und es muss gar nicht heiß sein, ich schwitze.

Es ist kalt. Zumindest kälter. Ich fliege bis Neuseeland. Da rauscht das Meer. Ich sehne mich danach in den Norden zu fahren. Dorthin wo es eben heiß ist.

Vier Zentiliter Vodka müssen sein. Sonst wird das ganze zu süß. Sieben Eiswürfel verdünnen besser als drei. Das Ginger Beer ist reich. Scharf im Magen, süß am Gaumen. Eine Dose reicht bestimmt für drei mal Muh. Der Moscow Mule.

Zutaten

Als Ginger Beer verwende ich „Old Jamaica Ginger Beer“, erhältlich in den meisten Asia- und India-Shops zum Preis von 1€ pro Dose. Vodka „Stolichnaya“, ca. 13€.

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